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(Buchtipp): Helen Pluckrose und James Lindsay: „Zynische Theorien“

4. August 2023

Untertitel: „Wie aktivistische Wissenschaft Race, Gender und Identität über alles stellt – und warum das niemandem nützt“, C. H. Beck Verlag 2022. Helen Pluckrose und James Lindsay haben ein sehr informatives Buch veröffentlicht über postmoderne Theorien, darauf basierende Identitätspolitik und ihre problematischen Folgen für Demokratie und Wissenschaft.

Der Verlag schreibt zum Buch von Helen Pluckrose und James Lindsay:

«Nur weiße Menschen können Rassisten sein, nur Männer sind zu toxischem Verhalten fähig, es gibt kein biologisches Geschlecht, unsere Sprache ist sexistisch – ein neuer moralischer Kanon erobert westliche Universitäten und erschüttert die liberale Gesellschaft in ihren Grundfesten. Aber macht er die Welt auch wirklich besser? Helen Pluckrose und James Lindsay begeben sich in ihrem Bestseller auf die Spuren eines wissenschaftlichen Aktivismus, der überall nur noch Feinde sieht.

Postmoderne Denker wie Michel Foucault oder Jacques Derrida haben die Strukturen westlicher Gesellschaften so tiefgreifend dekonstruiert wie niemand vor ihnen. Ihr radikaler Skeptizismus hatte jedoch einen Preis. Helen Pluckrose und James Lindsay zeichnen in ihrem kontroversen Buch nach, wie die Grundannahmen der postmodernen Theorie seit den 1980er Jahren im Postkolonialismus, der kritischen Rassentheorie, im Feminismus, in den Gender Studies und in der Queer-Theorie für den politischen Aktivismus scharfgemacht wurden. Die selbsternannten kritischen Theorien sind vom akademischen Elfenbeinturm in die Lebenswelt herabgestiegen, wo sie mittlerweile als zynische Bannsprüche linker Identitätspolitik ihr Unwesen treiben und liberalen Werten wie wissenschaftlicher Objektivität und individueller Autonomie Hohn sprechen.

Damit erweisen der neue wissenschaftliche Aktivismus und seine Wächter den Minderheiten, für die sie sich angeblich einsetzen, jedoch einen Bärendienst: Wirkliche soziale Probleme werden von einer völlig überzogenen Sprachkritik und Cancel Culture überlagert – und potenziell wohlmeinende Unterstützer ziehen sich entnervt zurück, weil sie im erhitzten Diskursklima vorschnell dem reaktionären Lager zugeschlagen werden.»

Zitate aus «Zynische Theorien» von Helen Pluckrose und James Lindsay:

Helen Pluckrose und James Lindsay schreiben zur Absicht, die sie mit ihrem Buch verfolgen:

«Obwohl die politische Rechte durchaus ein ernstes Problem ist und gewiss einer sorgfältigen Analyse bedarf, haben wir uns eine gewisse Expertise angeeignet, was das Problem der politischen Linken betrifft. Während sich beide Seiten immer stärker radikalisieren, liegt das spezifische Problem der politischen Linken aus unserer Sicht darin, dass diese sich von ihrem historischen Ursprung, dem Liberalismus, abwendet, der einst ihre Vernunft und Stärke begründete. Genau dieser Liberalismus ist jedoch entscheidend, um den Fortbestand unserer säkularen und liberalen Demokratie künftig zu gewährleisten.» (Seiten 8/9)

Helen Pluckrose und James Lindsay sehen die Ursache des Problems darin, dass «die progressive Linke sich nicht der Moderne, sondern der Postmoderne zurechnet, welche die objektive Wahrheit als einen fantastischen Traum der naiven und/oder bigotten Denker der Aufklärung verwirft…» (Seite 9)

Zitate aus Buchbesprechungen:

Der Erziehungswissenschaftler und Publizist Micha Brumlik schreibt in der «TAZ»:

«Ein Buch, das zumal von jenen, die es kritisiert, ernst genommen werden sollte … Es ist in solch einer kurzen Rezension nicht möglich, den Reichtum und Scharfsinn dieses Buches angemessen zu würdigen, auch nicht, Widerspruch einzulegen oder zumindest Fragen zu stellen. Indes: Wer sich als emanzipatorisch versteht, kommt um die Lektüre dieser brillanten Streitschrift nicht herum.»

Till Randolf Amelung schreibt in «Jungle World»:

«Ein eindringliches Plädoyer für die Rettung der liberalen Demokratie und der Errungenschaften der Aufklärung.»

Amelung hat Geschlechterforschung und Geschichtswissenschaften an der Georg-August-Universität zu Göttingen studiert und publiziert als freier Autor vor allem zu geschlechterpolitischen Themen.

Quelle der Zitate aus dem Buch von Helen Pluckrose und James Lindsay:

Helen Pluckrose und James Lindsay: „Zynische Theorien:
Wie aktivistische Wissenschaft Race, Gender und Identität über alles stellt – und warum das niemandem nützt“, von C. H. Beck Verlag 2022.

► Siehe auch: Was ist Identitätspolitik?

► Eine Zusammenfassung des Buches von Pluckrose & Lindsay gibt es hier.

► Die Autorin Helen Pluckrose über Identitätspolitik säkularer Liberalismus – im Gespräch auf Deutschlandfunk Kultur  (25 Minuten). Zu hören hier.

► Helen Pluckrose stellt die Gedanken dieses Buches in einem Gespräch mit der Schriftstellerin Helen Joyce vor (gewöhnungsbedürftig synchronisiert, aber sehenswert):

► Kampf gegen den Postmodernismus von links, Helen Pluckrose & Peter Boghossian:

Kategorie: Buchtipps, Identitätspolitik Stichworte: Aufklärung, Buchbesprechungen, Cancel-Culture, Demokratie, Derrida, Feminismus, Foucault, Gender, Gender Studies, Helen Pluckrose, Identität, Identitätspolitik, Jacques Derrida, James Lindsay, kritische Rasentheorie, liberale Demokratie, Liberalismus, Micha Brumlik, Michel Foucault, Postkolonialismus, Postmoderne, Postmoderne Theorien, Queer, Queer-Theorie, Race, Skeptizismus, Till Randolf Amelung, Universitäten, Wissenschaft, Zitate

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