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Monströse Reaktionen auf das Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023

8. Mai 2024

Die deutsche Antisemitismusforscherin Monika Schwarz-Friesel hat im österreichischen Parlament eine aufrüttelnde Rede gehalten. Dabei ging sie nicht nur auf das Massaker der Hamas vom 7. Oktober 2023 ein, sondern auch auf die monströsen Reaktionen darauf.

Die Professorin an der Technischen Universität Berlin konstatierte, dass zum rechten, zum linken und zum muslimischen Antisemitismus noch ein „Feuilleton-Antisemitismus“ hinzukomme, und dass alle vier sich treffen in der Dämonisierung Israels.

Besonders gefährlich sei der mittig daherkommende, intellektuell verbrämte „Feuilleton-Antisemitismus“, weil er die Ideen in die Köpfe setze. Er sei deshalb eine Brandursache, während die Studenten, die sich davon leiten ließen, die Brandbeschleuniger seien.

Schwarz-Friesel erwähnte in diesem Zusammenhang etwa die US-amerikanische Philosophin und Feminismus-Ikone Judith Butler, die den Angriff der Hamas als „Aufstand“ bezeichne und die Hamas als linke Widerstandsbewegung missdeute. 

Welche monströsen Reaktionen?

Neben den Äusserungen Judith Butlers erwähnte Schwarz-Friesel weitere Reaktionen, die sie als «monströs» bezeichnete. Sie verwies dazu auf die Opfer-Täter-Umkehr, das „ohrenbetäubende“ Schweigen der Feministinnen zu den Vergewaltigungen, das Schweigen der Künstler, der Friedensaktivisten. Dadurch seien die Opfer verhöhnt worden – auch durch diese „Ja, aber“-Rhetorik. Die Professorin sprach auch von Hasseruptionen und Empathieverweigerung.

Am 7. Oktober 2023 habe man es nicht mit einer Banalität des Bösen zu tun gehabt, sondern mit einem „eliminatorischen Antisemitismus“ wie in der Zeit der Nationalsozialisten. Es sei bei dem Hamas-Massaker darum gegangen, die jüdische Existenz auszulöschen. Die Terroristen hätten mit ihren grauenvollen Taten auch noch geprahlt.

Monika Schwarz-Friesel sieht ausserdem einen „woken Manichäismus“, der intolerant ist gegenüber Israel, und spricht überhaupt von einer „Israelisierung des Antisemitismus“. Judenhass und Israelhass würden eine untrennbare Symbiose bilden.

Quelle:

Der „Feuilleton-Antisemitismus“ und die Dämonisierung Israels  (Die Presse)

Die Aufzeichnung der Rede finden Sie unten (YouTube-Video).

Anmerkungen:

Besonders monströs sind die antisemitischen Reaktionen an den Universitäten, die bis hin zu Hamas-Verherrlichung gehen. Es sind nicht nur Studentinnen und Studenten, sondern auch Professoren und andere Dozenten, die von postkolonialen Theorien verblendet sind. Die Studierenden übernehmen diese Ideologien nicht einfach von TikTok, sie lernen sie an den Universitäten. Wenn das unsere zukünftige Elite in Bildung, Medien und Politik ist, dann haben westliche Demokratien ein ernstes Problem.

Siehe dazu auch:

Postkolonialismus als Quelle von Judenhass

Postkolonialismus auf Abwegen: Begeisterung für Osama Bin Laden

Harvard Universität: Postkolonialismus & Antisemitismus Hand-in-Hand

Antisemitismus an der Central European University (CEU) in Wien

Feminismus schweigt zur Vergewaltigung von Jüdinnen durch Hamas-Terroristen

Hier die Rede von Monika Schwarz-Friesel (17.02 Minuten):

M. Schwarz Friesel – Eruptionen der alten Judenfeindschaft und die Israelisierung des Antisemitismus:

Kategorie: Israel / Antisemitismus Stichworte: Antisemitismus, Bildung, Butler, CEU, Demokratien, eliminatorischer Antisemitismus, Feminismus, Hamas, Hamas-Massaker, Hamas-Terroristen, Israel, Israelhass, Judenfeindschaft, Judenhass, Judith Butler, Manichäismus, Medien, muslimischer Antisemitismus, Osama bin Laden, Politik, Postkolonialismus, Univbversitäten

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