Identitätspolitik hat in den letzten Jahren stark an Einfluss auf die Gesellschaft gewonnen. Gleichzeitig sind die Konzepte, Theorien und Überzeugungen, auf denen Identitätspolitik basiert, den meisten Menschen fremd. Das ist bedauerlich, denn über diese Konzepte, Theorien und Überzeugungen und ihren Einfluss auf die Gesellschaft sollte dringend offen diskutiert werden. Weil sie Meinungsfreiheit, Demokratie und Wissenschaft unterminieren und an vielen Punkten religionsähnlichen Charakter zeigen.
Zwei zentrale Themenfelder, in denen Identitätspolitik problematische Auswirkungen zeigt, sind postkoloniale Theorien an Universitäten und transaktivistische Einflüsse in der Medizin. Zu letzterem ist vor kurzem ein Informatives Gespräch auf YouTube veröffentlicht worden mit Faika El-Nagashi. Sie war Integrations- und Menschenrechtssprecherin der Grünen im Nationalrat und ist Gründerin des europäischen Netzwerks Athena Forum:
Der Infotreff Identitätspolitik trägt dazu bei, Kompetenz und Verständnis für dieses Thema aufzubauen und an die Gesellschaft weiterzugeben. Wir nehmen gerne Fragen zur Identitätspolitik auf. Es geht ausserdem um Vernetzung und Austausch von Erkenntnissen und Erfahrungen sowie um Nachdenken über Strategien in Bezug auf Identitätspolitik.
Vorkenntnisse sind nicht nötig, aber auch kein Hindernis.
Datum: 15. Oktober 2026.
Ort/ Zeit: Kulturzentrum «Alte Kaserne», Technikumstrasse 8 in Winterthur, 19.00 – 21.00 Uhr.
Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Für Interessierte geht’s hier zu Einführungsbeiträgen zum Thema Identitätspolitik und Wissenschaftsfreiheit:
Identitätspolitik und Postfaktualismus greifen Basis der Wissenschaft an
Identitätspolitik unterminiert Demokratie und Rechtsstaat
Was Identitätspolitik mit Religion verbindet
Standpunkttheorie der Identitätspolitik unterminiert Wissenschaft und Demokratie