Die bekannte Soziologin Eva Illouz hat ein kompaktes, engagiertes Buch veröffentlicht mit dem Untertitel «Über die Ursprünge des neuen Antisemitismus». Die begeisterten Reaktionen an vielen westlichen Universitäten unmittelbar nach dem Pogrom vom 7. Oktober werfen sehr viele Fragen auf. Wie kommt es, dass scheinbar progressive Linke ein unvorstellbar brutales Massaker an Kindern, Frauen und Männern …
Wer politische Attentate bejubelt, betreibt Gewaltlegitimation
Die Ermordung des ultrakonservativen Influencers Charlie Kirk wurde auch von den bekannten Politikern der Demokratischen Partei in den USA scharf verurteilt. Das Attentat wurde jedoch in den sozialen Medien von linker Seite mitunter auch bejubelt. Im Interview mit dem Tages-Anzeiger sagt der Forensiker und Extremismusforscher Jérôme Endrass, damit sei die Grenze zur Gewaltlegitimation und zum …
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Wokeness – das grösste Geschenk der Linken an die Rechten
Wokeness ist inzwischen ein Kampfbegriff geworden, mit dem Rechtspopulisten und Rechtsextreme linke Identitätspolitik angreifen. Aber Linke überlassen den Rechten dieses Terrain auch, weil sie inzwischen selbst zu grossen Teilen auf Identitätspolitik gebürstet sind. Und die meisten Medien spielen das Spiel mit. Deshalb ist es durchaus bemerkenswert, wenn Jens Jessen in der «Zeit» zum Schluss kommt, …
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Forschungsgerechtigkeit – gutgemeintes Konzept unterminiert Wissenschaft
«Forschungsgerechtigkeit» ist ein wohltönender Begriff, der jedoch tiefgreifende Konsequenzen für die Wissenschaft mit sich bringt. «Forschungsgerechtigkeit» als Konzept taucht auf im Kontext von Identitätspolitik und Postkolonialismus, hat aber auch Wurzeln im Postmodernismus. Das Konzept der „Forschungsgerechtigkeit“ fordert faire und ethische Durchführung von Forschung, hauptsächlich in Bezug auf indigene und marginalisierte Gemeinschaften. Es zielt darauf ab, …
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Buchtipp: «Postkoloniale Mythen» von Mathias Brodkorb
«Auf den Spuren eines modischen Narrativs» lautet der Untertitel des lesenswerten Buches von Mathias Brodkorb. Der Autor hat sich intensiv damit auseinandergesetzt, wie Kolonialismus in den ehemaligen Volkskundemuseen dargestellt wird. Dabei zeigt sich ein starker Einfluss von Konzepten aus dem Postkolonialismus, die zu verbreiteten Einseitigkeiten führen. Da Postkolonialismus eng mit Identitätspolitik verknüpft ist, haben wir …
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Mohr, Mohrenkopf, Mohrenapotheke – darf man das noch sagen?
Identitätspolitisch aufgeladene Aktivisten glauben, durch Veränderung und Reglementierung von Sprache die Welt von Übeln wie Rassismus und Sexismus reinigen zu können. Das funktioniert zwar in der Realität nicht, gibt aber den Aktivisten das Gefühl, moralisch auf der richtigen Seite zu stehen. So kommt es regelmässig zum Kampf um bestimmte Wörter. Mohr, Mohrenkopf, Mohrenapotheke – das …
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Buchtipp: «Die Sakralisierung der Identität», von Marlene Müller-Brandeck
«Eine Soziologie der Identitätspolitik» lautet der Untertitel dieses lesenswerten Buches von Marlene Müller-Brandeck. Die Autorin ist Soziologin und arbeitet als wissenschaftliche Koordinatorin der Interdisziplinären Arbeitsgruppe »Sozial- und kulturwissenschaftliche Perspektiven auf technische Langfristprojekte« an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Wer mit soziologischen Begriffen und Konzepten nicht vertraut ist, wird nicht alles verstehen, was in diesem Buch …
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Buchtipp: «Drei Gesichter des Antisemitismus», von Jeffrey Herf
Jeffrey Herf hat ein sehr informatives und wichtiges Buch veröffentlicht über die drei Gesichter des Antisemitismus. Drei Gesichter, die aus der rechten, der linken und der islamistischen Richtung stammen. Der Verlag schreibt zum Buch von Jeffrey Herf: «Jeffrey Herf untersucht die theoretischen Ursprünge und die politischen Auswirkungen des modernen Antisemitismus. Dass die antisemitische Ideologie vor …
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