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Wer politische Attentate bejubelt, betreibt Gewaltlegitimation

17. September 2025

Die Ermordung des ultrakonservativen Influencers Charlie Kirk wurde auch von den bekannten Politikern der Demokratischen Partei in den USA scharf verurteilt. Das Attentat wurde jedoch in den sozialen Medien von linker Seite mitunter auch bejubelt. Im Interview mit dem Tages-Anzeiger sagt der Forensiker und Extremismusforscher Jérôme Endrass, damit sei die Grenze zur Gewaltlegitimation und zum Extremismus überschritten:

«Die Linken – ich zähle mich als SP-Mitglied dazu – sind nicht besser als andere Menschen. Sie sind auch nicht unbedingt toleranter als Menschen, die einem anderen Teil des politischen Spektrums angehören. Gelebte Toleranz ist Ausdruck der Persönlichkeit, nicht der politischen Ideologie. Menschen, die den Tod von Charlie Kirk bejubeln, sind aber nicht nur intolerant. Sie haben die Grenze zur Gewaltlegitimation und damit zum Extremismus überschritten.»

Quelle:

Psychologe im Interview:

«Wer den Tod von Charlie Kirk bejubelt, hat die Grenze zum Extremismus überschritten» (Tages-Anzeiger)

Gewaltlegitimation kommt in allen Lagern vor

Gewaltlegitimation kommt in allen politischen Lagern vor und ist immer fundamental antidemokratisch. Politische Gewalt muss in Demokratien ein absolutes Tabu sein. Dieses Tabu wird immer wieder verletzt zum Beispiel von rechten, linken oder islamistischen Extremisten.

Donald Trump als rechtsextremer Demokratiefeind verurteilt zwar das Attentat an Charlie Kirk, hat aber selber zum Sturm auf das Kapitol am 6. Januar 2021 angestachelt und die Täter begnadigt. Siehe: Trumps Versagen nach dem Mord an Charlie Kirk

Und in vielen islamistischen Kreisen hat die Gewaltlegitimation auf religiöser Grundlage eine lange Tradition. Ungläubige umzubringen gilt islamistischen Extremisten nicht als Verbrechen, sondern manchmal als religiöse Pflicht.

Siehe: Islamismus als antidemokratische Ideologie

Im linken Spektrum sind es vor allem identitätspolitische Linke, die anfällig sind für Gewaltlegitimation. So hat beispielsweise die Ikone der Queer-Ideologie Judith Butler das Pogrom der Hamas vom 7. Oktober 2023 in Südisrael als Widerstandsaktion kaschiert.

Und nach dem 7. Oktober, aber noch vor dem Einmarsch der israelischen Armee in den Gazastreifen, feierten an hunderten westlichen Universitäten Studenten und Dozenten das Pogrom. Das ist ungeheuerlich. Und es hat mit postkolonialen Theorien zu tun, die sich an vielen Universitäten etabliert haben.

Siehe dazu:

Postkolonialismus auf Abwegen: Begeisterung für Osama Bin Laden

Wie Postkolonialismus Antisemitismus fördert und Terror legitimiert

Antiimperialismus & Postkolonialismus befeuern linken Israelhass

Postkolonialismus steht zu Recht in der Kritik

Linke Identitätspolitik als Handlanger des Islamismus

Linke Identitätspolitik als Handlanger des Islamismus

Kategorie: Identitätspolitik, USA / Trump Stichworte: Antisemitismus, Charlie Kirk, Demokratische Partei, Donald Trump, Extremismus, Extremisten, Gazastreifen, Gewaltlegitimation, Hamas, Ideologie, Islamismus, Jérôme Endrass, Judith Butler, Kapitol, Medien, postkoloniale Theorien, Postkolonialismus, Queer, Queer-Ideologie, soziale Medien, Terror, Toleranz, Trump, USA

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