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Jean Pierre Muller zum UNRWA: Zwischen Humanität und politischer Agenda (Buchtipp)

2. Januar 2026

Jean Pierre Muller hat ein informatives Buch veröffentlicht mit einem Blick auf das UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge, wie er in den meisten Medien kaum vorkommt. Das Buch trägt den passenden Titel:

«Zwischen Humanität und politischer Agenda – Ein kritischer Blick auf das UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge.»  Es handelt sich um ein fundiertes Sachbuch über Ideologie, Medienkritik und internationale Verantwortung.

Auf den ersten Blick scheint das UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge (UNRWA) eine rundum sinnvolle, notwendige Organisation zu sein. Erst auf den zweiten Blick zeigen sich hochgradig problematische Aspekte.

Die UNO betreibt zwei Flüchtlingshilfswerke: Das UNRWA für Palästina-Flüchtlinge und das UNHCR für alle anderen Flüchtlinge weltweit. Das UNRWA ist wesentlich besser ausgestattet als das UNHCR. Es hat viel mehr Geld pro Flüchtling zur Verfügung und ein UNHCR-Betreuer kümmert sich um viel mehr Flüchtlinge als ein UNRWA-Betreuer. Dazu kommt noch, dass palästinensische Flüchtlinge im Gegensatz zu allen anderen Flüchtlingen ihren Flüchtlingsstatus an ihre Kinder, Enkel und Urenkel «vererben» – inklusive Rückkehrrecht, auch wenn sie gar nicht in Palästina geboren wurden.

Nur schon dieses krasse Ungleichgewicht macht deutlich, wie wichtig der genaue Blick ist, den Jean Pierre Muller mit seinem Buch bietet.

Der Verlag schreibt zum Buch von Jean Pierre Muller:

«UNRWA und der 7. Oktober – Zwischen Hilfe, Hass und Heuchelei. Nach den Massakern vom 7. Oktober 2023, die auch von einigen Mitarbeitern des UN-Hilfswerks für Palästina-Flüchtlinge (UNRWA) bejubelt wurden, ist Israel gegen die UNRWA vorgegangen. Seitdem steht die Organisation inmitten einer Zerreißprobe zwischen Israel und den Vereinten Nationen. Im Gazastreifen soll die humanitäre Hilfe an die notleidende Zivilbevölkerung von der Gaza Humanitarian Foundation (GHF) übernommen werden, eine gemeinsame Initiative Israel’s und den USA. Für die großen Geldgeber im Westen war die Versorgung von Millionen UNRWA-Flüchtlingen durch die UN-Organisation immer ein Garant für Stabilität im Nahen Osten. Für andere in der Region ist sie eines der größten Hindernisse auf dem Weg zu einem dauerhaften Frieden im Nahostkonflikt. Immer mehr UNRWA-Betreute mit dem umstrittenen Rückkehrrecht – etwa hunderttausend pro Jahr – stellen eine ständige Bedrohung für den jüdischen Staat und dessen Nachbarn dar.

Ohne tiefgreifende Korrekturen wird es unweigerlich zu existenziellen Verwerfungen kommen, die zur Gefahr für die ganze Region werden. In diesem Spannungsfeld stellt der Autor unbequeme Fragen: Was ist die Exit-Strategie des ewigen Hilfswerks? Kann Hilfe zur Ideologie werden? Und wie sehr blenden westliche Medien die strukturelle Nähe zwischen UNRWA und der Hamas aus? Ein eigenes Kapitel widmet sich der deutschen Medienlandschaft – mit besonderem Fokus auf das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL. In einer systematischen Analyse zeigt der Autor auf, wie erstaunlich kritikfrei dort über die Verflechtungen im Gazastreifen berichtet wird – selbst nach dem 7. Oktober. Ein aufrüttelndes Sachbuch über ein Hilfswerk, das längst zum geopolitischen Akteur geworden ist – mit weitreichenden Folgen für die Region und den Frieden im Nahen Osten.»

Zum Autor Jean Pierre Muller

Jean Pierre Muller ist seit Jahrzehnten mit der Region verbunden, in der sich das Drama des UN-Flüchtlingshilfswerks für Palästina (UNRWA) abspielt. Er wirkte in der Region und darüber hinaus als Hochschullehrer und beriet internationale Organisationen in Fragen der öffentlichen Gesundheit. Beruflich wie privat verbrachte er viel Zeit mit Menschen der verschiedenen Seiten des Nahostkonflikts und erlebte den Wandel vor Ort oft hautnah mit. Jean Pierre Muller hatte dabei immer im Blick, wie die hiesigen Medien über die Krisenherde im Nahen Osten – vor allem über Israel und seine Nachbarn – berichten. Er schildert In Vorträgen und Berichten seine persönlichen Eindrücke, um zu einem breiteren und kritischeren öffentlichen Diskurs anzuregen. Soweit die Angaben zum Autor im Buch.

Da ein Jean Pierre Muller mit einem passenden Profil im Internet nicht zu finden ist, könnte es sich um ein Pseudonym handeln. Die Angaben im Buch sind aber fundiert durch Quellen belegt, was für die Qualität der Ausführungen spricht. 

Zitat aus dem Buch von Jean Pierre Muller

Jean Pierre Muller geht unter anderem auf die Perspektivlosigkeit im Gazastreifen ein, zu der das UNRWA wesentlich beiträgt:

«Perspektivlosigkeit ist in westlichen Medienkreisen ein beliebtes Narrativ, um Hass und Terror gegen Israel und Ägypten im Gazastreifen zu erklären, ja, zu rechtfertigen. Auch wenn die Perspektivlosigkeit meist Israel angelastet wird, ist es doch die selbstzerstörerische radikalislamistische Ideologie der De-facto-Regierung in Gaza, die jahrelang keine Entwicklung zuliess. Der Gazastreifen hätte durchaus das Potenzial für eine erfolgreiche Entwicklung gehabt, wenn die Hamas diese nicht systematisch hintertrieben hätte. Erst nach der Hamas könnte sich eine hoffnungsvolle Zukunft entwickeln – mit Menschen, die bereit sind, eigenverantwortlich am Wiederaufbau und an ihrer Zukunft mitzuarbeiten. Dies wird jedoch nicht gelingen, solange die Menschen in ihrer Vorstellung verharren, ihr wahres Zuhause sei woanders. Solange die UNRWA die Menschen in ihren Fängen hält, sie in dieser Haltung bestärkt und mit jeder Lebensmittelration an das sogenannte Recht auf Rückkehr erinnert, bleibt ein nachhaltiger Aufbau eine Illusion. Auch deshalb muss die UNRWA weg.» (Seite 248)

Jean Pierre Muller skizziert in den folgenden Abschnitten seines Buches in sieben Punkte Entwicklungsperspektiven für den Gazastreifen.

Quelle:

«Zwischen Humanität und politischer Agenda», von Jean Pierre Muller, BoD Books 2025

Siehe auch:

☛ «Vereinigte Nationen gegen Israel – wie die UNO den jüdischen Staat delegitimiert», von Alex Feuerherdt und Florian Markl, Hentrich & Hentrich Verlag Berlin 2018.  Buchbesprechung und Zitate.

☛ «Der andere Krieg – Wie das Völkerrecht gegen Israel missbraucht wird» von Florian Markl, edition mena-watch 2025. Buchvorstellung und Zitate hier.

☛ Das UNRWA – korrupt und mit der Hamas verfilzt

Kategorie: Buchtipps, Israel / Antisemitismus Stichworte: Alex Feuerherdt, Florian Markl, Gaza, Gazastreifen, gypten, Hamas, Ideologie, Israel, Nahostkonflikt, Palästina, Palästina-Flüchtlinge, RerrorA, UNHCR, UNO, UNRWA, USA

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