Nach dem Massaker der Hamas-Terroristen in Südisrael kam es in vielen Universitäten zu antisemitischen und israelfeindlichen Ausschreitungen und Manifestationen. Es spricht sehr viel dafür, dass dabei ein kruder Postkolonialismus mitspielt. Diese (un)wissenschaftliche Theorie unterstellt Jüdinnen und Juden, das Gebiet von Palästina kolonisiert zu haben. Israel wird als Projekt des Kolonialismus diffamiert. Das ist zwar grundfalsch …
Palästinensischer Friedensaktivist: Die Hamas ist keine Widerstandsbewegung
Von arabischen Medien, aber auch von identitätspolitisch und postkolonialistisch aufgeladenen Teilen der akademischen Linke wird die Terrororganisation Hamas seit Jahren als Widerstandsbewegung verharmlost. Dem widerspricht der palästinensische Friedensaktivist Hamza Hawidi. Der 26jährige Buchhalter aus Gaza wurde für seine Teilnahme an Demonstrationen und seine Kritik an der Hamas mehrfach verhaftet und gefoltert. Aus dem Exil berichtet …
Palästinensischer Friedensaktivist: Die Hamas ist keine WiderstandsbewegungWeiterlesen
Postkolonialismus auf Abwegen: Begeisterung für Osama Bin Laden
Der Postkolonialismus befasst sich kritisch mit der Geschichte des europäischen Kolonialismus und Imperialismus sowie deren Auswirkungen bis in die Gegenwart. Das ist grundsätzlich ein wichtiges Anliegen. Wie bei anderen Theorien der Identitätspolitik ist gut gemeint aber nicht unbedingt auch schon gut gemacht. Im Postkolonialismus gibt es viele Einseitigkeiten und blinde Flecken. Das hat einschneidende Folgen, …
Postkolonialismus auf Abwegen: Begeisterung für Osama Bin LadenWeiterlesen
Buchtipp: «Die Erwählten», von John McWhorter
Der Schwarze Literaturwissenschaftler John McWhorter hat mit «Die Erwählten» ein fulminantes Buch geschrieben. Der Untertitel lautet: «Wie der neue Antirassismus die Gesellschaft spaltet». John McWhorter ist nicht gegen Antirassismus. Er kritisiert mit starken Argumenten einen neuartigen Antirassismus, der auf Grundsätzen der Identitätspolitik daherkommt und unverkennbar Züge einer Religion trägt. Er zeigt auf, dass diese identitätspolitische …
(Buchtipp): Helen Pluckrose und James Lindsay: „Zynische Theorien“
Untertitel: „Wie aktivistische Wissenschaft Race, Gender und Identität über alles stellt – und warum das niemandem nützt“, C. H. Beck Verlag 2022. Helen Pluckrose und James Lindsay haben ein sehr informatives Buch veröffentlicht über postmoderne Theorien, darauf basierende Identitätspolitik und ihre problematischen Folgen für Demokratie und Wissenschaft. Der Verlag schreibt zum Buch von Helen Pluckrose …
(Buchtipp): Helen Pluckrose und James Lindsay: „Zynische Theorien“Weiterlesen
Buchtipp: Francis Fukuyama: Identität – Wie der Verlust der Würde unsere Demokratie gefährdet
Francis Fukuyama ist einer der bedeutendsten Politikwissenschaftler der westlichen Welt und gegenwärtig Professor an der Stanford-Universität. Er ist einer der bedeutendsten politischen Theoretiker der Gegenwart. Zu seinem Buch «Identität» schreibt der Verlag: «In den letzten zehn Jahren ist die Anzahl der demokratischen Staaten weltweit erschreckend schnell zurückgegangen. Erleben wir gerade das Ende der liberalen Demokratie? …