• Menu
  • Zur Hauptnavigation springen
  • Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen
  • Zur Fußzeile springen

pro-demokratie.info

Demokratie und Rechtsstaat stärken

Kopfzeile rechts

Besuchen Sie auch Verschwörungstheorien.info
  • Demokratie und Rechtsstaat stärken
  • Demokratie-Wissen
  • News & Infos
  • Buchempfehlungen
  • Links
  • Unterstützen
  • Suche
  • Demokratie und Rechtsstaat stärken
  • Demokratie-Wissen
  • News & Infos
  • Buchempfehlungen
  • Links
  • Unterstützen
  • Suche

Trumps astreiner Imperialismus spielt Putin in die Hände

24. Januar 2025

Trump ist noch kein Autokrat. Aber er wäre offensichtlich gerne einer. Es ist jedenfalls nicht zufällig, dass er sich mit Autokraten in aller Welt besonders gut versteht. In seiner Antrittsrede hat Trump ein Mass an Imperialismus gezeigt, das etablierten Imperialisten wie Putin komplett in die Hände spielt.

Trump will, „das Territorium“ der USA zu vergrößern. In seiner Antrittsrede hat er gesagt, dass die USA „sich wieder als wachsende Nation“ verstehen würden, „die unseren Wohlstand vermehrt, unser Territorium vergrößert (…) und unsere Fahne zu neuen und wunderschönen Horizonten trägt“. Er redet davon, den Panamakanal für die USA zurückzuholen. Anfang Januar hatte er in einer Pressekonferenz an seinem Wohnort Mar-a-Lago in Florida nicht ausgeschlossen, für dieses Ziel militärische Gewalt einzusetzen. Er schwadroniert auch davon, das Territorium der USA um Grönland und Kanada zu erweitern. Auch mit Blick auf Grönland wollte Donald Trump in Mar-a-Lago militärische Gewalt nicht ausschliessen. Dabei geht es ihm auch stark um Rohstoffe wie die Vorkommen an seltenen Erden. Kanada hingegen will er nur mit ökonomischer Gewalt dazu bringen, den USA beizutreten.

Das ist ein Imperialismus, den die USA eigentlich überwunden hatten.

Imperialismus verbindet Trump und Putin.

Gebietsansprüche gegenüber souveränen Staaten. Diese Phantasie verbindet Donald Trump mit Wladimir Putin. Klar: Wladimir Putin setzt seinen Imperialismus äusserst gewaltsam um, vor allem in der Ukraine, vor Jahren aber auch in Georgien und Tschetschenien. Bei Trump sind es bisher nur Drohungen.  Michael Paul, Arktisexperte von der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin, nennt die Einverleibungsdrohung „Theaterdonner“. Er geht davon aus, dass Populisten Angst und Unsicherheit brauchen, um ihre autoritären Ambitionen durchzusetzen. In Dänemark, zu dem Grönland gehört, haben die Drohungen Trumps bereits eine ausgewachsene Krise ausgelöst.

Trump bewundert Putin, Xi und andere Autokraten – wenn er auf Imperialismus setzt, spielt das allen auf Imperialismus gebürsteten Autokraten in die Hände. Putin wird sich in seinen imperialistischen Machtansprüchen bestätigt und legitimiert fühlen.

Quelle:

Wahnsinn mit Methode: Was Trump ankündigt, ist lupenreiner Imperialismus (n-tv)

TRUMPS DROHUNG :  Streit um die Schatzinsel (FAZ)

Ohne Paywall hier.

Siehe auch:

Buchtipp: «Die Achse der Autokraten», von Anne Applebaum

Kategorie: Uncategorized Stichworte: Anne Applebaum, Autokraten, Dänemark, Donald Trump, Georgien, Grönland, Imperialismus, Kanada, Politik, Putin, Trump, Tschetschenien, Ukraine, USA, Wissenschaft, Wladimir Putin, Xi

Vorheriger Beitrag: « Mark Lilla: Identitätspolitik verhalf Trump zur Wahl
Nächster Beitrag: Der «Spiegel» distanziert sich zaghaft von Identitätspolitik…. »

Seitenspalte

Neuste Beiträge

Digitale Souveränität – ein dringendes Ziel für europäische Demokratien

Europa ist in jeder Hinsicht hochgradig abhängig von …

Eine besorgte Sandra Navidi zur Zukunft der USA

Die Finanzexpertin, Bestsellerautorin und USA-Kennerin Sandra …

Europa braucht rasch bessere Verteidigungsfähigkeit

Der Tages-Anzeiger hat ein lesenswertes Interview veröffentlicht …

Paulo Freire: Aktion und Reflexion müssen Hand in Hand gehen

Der brasilianische Philosoph und Pädagoge Paulo Freire (1921 – …

Adam Kirsch: «Siedlerkolonialismus» (Buchtipp)

In seinem sehr lesenswerten Buch «Siedlerkolonialismus – …

Copyright © 2026 · Martin Koradi · created by cloudWEB · Impressum · Datenschutz