In den deutschsprachigen Ländern dominiert immer noch eine affirmative Transgender-Medizin. Sie basiert im Wesentlichen auf dem Grundsatz, dass die Selbstdiagnose der Betroffenen, sei seien «Trans», steckten also im falschen Körper, unbedingt zu akzeptieren und zu unterstützen ist. Stellen Eltern oder Fachleute die Selbstdiagnose in Frage, werden sie als «transphob» diffamiert. Als Folge dieses einseitig affirmativen …
Transgender-Debatte der Demokraten kam Trump zugute
Der Wahlkampfstratege und Politberater Louis Perron hat in einem Interview mit dem Tages-Anzeiger über die Fehler der US-amerikanischen Demokraten im Wahlkampf gegen Donald Trump gesprochen. Im Wahlkampf habe es drei wichtige Themen gegeben, die Migration, die Wirtschaft und kulturelle Fragen wie die Transgender-Debatte. In diesen Themen sei Kamala Harris unterlegen: «Die Demokraten dürfen den Fokus …
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Buchtipp: «Das Schweigen der Mitte», von Ulrike Ackermann
Ulrike Ackermann geht in ihrem Buch vor allem auf die zunehmende Polarisierung im politischen Diskurs ein und plädiert dafür, die politische Mitte intellektuell neu zu besetzen. Die großen gesellschaftlichen Debatten werden heute nicht mehr aus der politischen Mitte herausgeführt, sondern entzünden sich von den Rändern her und münden in Rechts-Links-Konfrontation. Die Politikwissenschaftlerin und Soziologin Ulrike …
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Trumps astreiner Imperialismus spielt Putin in die Hände
Trump ist noch kein Autokrat. Aber er wäre offensichtlich gerne einer. Es ist jedenfalls nicht zufällig, dass er sich mit Autokraten in aller Welt besonders gut versteht. In seiner Antrittsrede hat Trump ein Mass an Imperialismus gezeigt, das etablierten Imperialisten wie Putin komplett in die Hände spielt. Trump will, „das Territorium“ der USA zu vergrößern. …
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Mark Lilla: Identitätspolitik verhalf Trump zur Wahl
Der US-amerikanische Politikwissenschaftler und Publizist Mark Lilla hat schon vor acht Jahren mit der These Aufsehen erregt, dass die Identitätspolitik der amerikanischen Linken für Trumps Wahl verantwortlich sei. Im Interview mit der «Frankfurter Allgemeinen» wird Mark Lilla gefragt, ob er das heute immer noch so sehe: Antwort Mark Lilla: «Ja. Denn die Frage, die ich …
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Wokeness basiert auf kognitiven Verzerrungen
Der Psychologe Varnan Chandreswaran hat sich intensiv mit den psychologischen Hintergründen eines Phänomens befasst, die oft als Wokeness bezeichnet wird. Er schreibt in seinem Buch «Gefangen in der Opferrolle»: «Postmodernes Denken verleitet dazu, der eigenen Intuition mehr zu vertrauen als wissenschaftlichen Fakten und sich ein Weltbild zusammenzubasteln, in dem die Schuld immer bei der Gesellschaft …
Schachgrossmeisterin Mitra Hejazipour zum Kampfbegriff «Islamophobie»
Mitra Hejazipour stammt aus dem Iran und ist internationale Schachgrossmeisterin. Schach war ihr Ausweg aus dem Wahnsinn einer religiösen Gesellschaft. Seit sie Kritik am iranischen Regime geäussert hat, kann sie nicht mehr in ihr Heimatland Iran zurückkehren. Nun kämpft Mitra Hejazipour aus dem französischen Exil für die Freiheit iranischer Frauen. Die NZZ hat ein lesenswertes …
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Yascha Mounk zu Identitätspolitik versus Universalismus
Der Politikwissenschaftler Yascha Mounk unterhält sich im «Philosophischen Radio» auf WDR5 mit dem Moderator Jürgen Wiebicke über den Gegensatz zwischen Universalismus und Identitätspolitik. Identitätspolitik wird zunehmend und zum Teil sehr kontrovers in Gesellschaft und Politik diskutiert. Welche Folgen hat Identitätspolitik für die Demokratie? Mounk gibt einen guten Einblick in dieses Thema. Themen des Gesprächs: «Der …
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