Das Ausmaß der Verblendung und moralischen Verirrung in manchen „linken“ akademischen Gruppen sei deprimierend, schreibt Hans Rauscher im österreichischen „Standard“. Er geht auf Vorfälle an österreichischen Universitäten ein, «bei denen es zu einer wahnwitzigen Tatsachenverdrehung bezüglich des Massenmordes der Hamas-Mörderbanden am 7. Oktober in Israel kommt». Bei einer (nicht genehmigten) „Free Palestine“-Veranstaltung an der Universität …
Postkolonialismus auf Abwegen: Begeisterung für Osama Bin Laden
Der Postkolonialismus befasst sich kritisch mit der Geschichte des europäischen Kolonialismus und Imperialismus sowie deren Auswirkungen bis in die Gegenwart. Das ist grundsätzlich ein wichtiges Anliegen. Wie bei anderen Theorien der Identitätspolitik ist gut gemeint aber nicht unbedingt auch schon gut gemacht. Im Postkolonialismus gibt es viele Einseitigkeiten und blinde Flecken. Das hat einschneidende Folgen, …
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Cédric Wermuth: Tunnelblick bezüglich Identitätspolitik
Cédric Wermuth ist zusammen mit Mattea Meyer Co-Präsident der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz (SPS). Auf X (vormals Twitter) schreibt Cédric Wermuth: «Die ganze Hysterie der globalen Rechten um angebliche Verirrungen der Identitätspolitik ist ein reines Ablenkungsmanöver. Darum geht es den Rechten am Ende: Ent-Menschlichung der Menschen. Die Republikaner in Iowa führen Kinderarbeit wieder ein.» Quelle: …
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Buchtipp: «Woke – wie eine moralisierende Minderheit unsere Demokratie bedroht»
Peter Köpf und Zana Ramadani haben mit «Woke» ein sehr aktuelles Buch veröffentlicht. Sie beschreiben die mit der «Woke»-Ideologie verbundenen Auswüchse der Identitätspolitik prägnant und gut verständlich. Sie versteigen sich dabei nicht in abstrakten theoretischen Diskussionen, sondern bleiben konkret und eher alltagsnah. Interessant beschrieben sind zum Beispiel die Folgen der «Woke»-Ideologie in der Kultur, zum …
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Buchtipp: «Judenhass Underground»
«Antisemitismus in emanzipatorischen Subkulturen und Bewegungen» lautet der Untertitel des Buches von Nicholas Potter und Stefan Lauer (Hrsg.). Es gibt einen langjährigen rechten Antisemitismus und einen durch Einwanderung importierten Antisemitismus. Dass Judenhass auch in linken Kreisen vorkommt, zeigte sich aktuell bei Reaktionen auf das Hamas-Massaker in Israel. Viele besorgte Menschen fragen sich, wie das geschehen …
Wie Antiimperialismus zu Antisemitismus führt
Die «Zeit» interviewt im Nachgang zum Hamas-Terroranschlag in Südisrael den Politikwissenschaftler Samuel Salzborn, der als Ansprechpartner des Landes Berlin zum Thema Antisemitismus fungiert. In diesem Gespräch geht es auch um die Bedeutung des Antiimperialismus. Die Interviewerin Jana Hensel stellte die Frage, woher die Zurückhaltung der deutschen und europäischen Linken kommt, was die Verurteilung des Terrorangriffs …
Die SPD auf dem identitätspolitischen Holzweg
Der SPD-Politiker Christian Ude war während 21 Jahren Oberbürgermeister von München. In einem Interview mit der «Zeit» äussert er sich kritisch zum Kurs seiner Partei. Gefragt, in welcher Verfassung sich die SPD befinde, antwortet Christian Ude: «Es ist grotesk, wie klein die SPD-Fraktion ist, aber gleichzeitig so gespalten, neuerdings auch die Landesgruppe im Bundestag. Ich …
Buchtipp: «Identitätspolitik» von Bernd Stegemann
Bernd Stegemann wirft in seinem Buch einen Blick auf Kernpunkte der Identitätspolitik wie Opferkult, Cancel Culture, Critical Race Theory oder Wokeness. Und er befasst sich dabei auch mit der Zukunft des Universalismus, der von identitätspolitischen Ideologien angegriffen wird. Das Buch bietet einen lesenswerten und nachvollziehbaren Einblick in diese Auseinandersetzungen. Der Verlag schreibt zum Buch von …
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