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Niemand sollte sich an Trumps Lügen gewöhnen

28. Mai 2025

Dass US-Präsident Trump ein Serienlügner ist, dafür liefert er seit Jahren täglich Belege. Das sollte nicht dazu führen, dass die Weltöffentlichkeit sich an diese Lügen gewöhnt.

Ein eklatantes Beispiel seiner Lügen bot Trump beim Empfang des Präsidenten von Südafrika, Cyril Ramaphosa. Er präsentierte als Beleg für angebliche Massenmorde an Weissen in Südafrika ein Bild, das in Wirklichkeit aus einem Video stammt, das in der Republik Kongo aufgenommen wurde. Das Faktencheck-Team der Nachrichtenagentur Reuters verifizierte die Aufnahme.

Quelle:

Trumps Foto-Beleg für Massenmord in Südafrika stammt aus Kongo (n-tv)

Lügen oder Bullshit?

Trump präsentiert sein Lügen-Bild zum angeblichen Massenmord an Weissen in Südafrika absolut dreist. Allerdings stellt sich in solchen Fällen die Frage, ob wir es mit Lügen oder mit Bullshit zu tun haben. Ein Lügner weiss, dass er nicht die Wahrheit spricht. Er hat noch eine Vorstellung von der Wahrheit und einen Bezug zur Wahrheit. Einem Bullshitter hingegen ist die Frage nach der Wahrheit komplett egal. Er erzählt, was ihm gerade passt, was sein Ego stärkt, ihm einen Vorteil verschafft. Es geht ihm um Wirkung, nicht um Wahrheit. Donald Trump ist jedenfalls auch ein hochgradiger Bullshitter.

Der Philosoph Harry Frankfurt hat sich intensiver mit «Bullshit» befasst und ein kleines, aber feines Büchlein mit diesem Titel veröffentlicht. In einem Interview mit der «Deutschen Welle» spricht er über Lügen und Bullshit bei Donald Trump und Hillary Clinton, bezogen damals auf den Präsidentschaftswahlkampf 2016:

«Alle Politiker manipulieren Meinungen und Einstellungen. Demzufolge unterliegen auch alle Politiker der Versuchung, „Bullshit“ zu verbreiten. Das gilt auch für Trump und Clinton. Aber sie unterscheiden sich darin, in welchem Maße sie „Bullshit“ verwenden. Trump benutzt „Bullshit“ viel häufiger als Clinton. Und wenn er keinen „Bullshit“ verwendet, dann lügt er oft einfach.

Clinton lügt auch, aber nicht so viel. Außerdem ist es ihr nicht gleichgültig, ob sie lügt, was bei Trump oft der Fall ist. Wenn sie bei einer Lüge erwischt wird, ist ihr das normalerweise peinlich oder sie versucht zu erklären, dass es doch eigentlich keine echte Lüge war. Wenn Trump bei einer Lüge oder bei „Bullshit“ erwischt wird, ist ihm das überhaupt nicht peinlich. Er wiederholt dieselbe Lüge oder denselben „Bullshit“ einfach nochmals.»

Quelle:

Trump erzählt mehr „Bullshit“ als Clinton (DW)

Demokratien sind darauf angewiesen, dass Wahrheit ein zentraler Wert bleibt. Nehmen Lügen und Bullshit überhand oder werden gar zur Gewohnheit, ist das der Tod der Demokratie.

Deshalb sollte es bei Wahlen ein entscheidendes Kriterium sein, wie ein Politiker oder eine Politikerin mit der Wahrheit umgeht.

Siehe dazu:

Wahrheit – ihre Bedeutung für eine gesunde Demokratie

Bullshit unterminiert die Demokratie

Kategorie: USA / Trump Stichworte: Bullshit, Clinton, Demokratie, Demokratien, Donald Trump, Harry Frankfurt, Hillary Clinton, Südafrika, Trump, Wahlen, Wahrheit

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