«Antisemitismus in emanzipatorischen Subkulturen und Bewegungen» lautet der Untertitel des Buches von Nicholas Potter und Stefan Lauer (Hrsg.). Es gibt einen langjährigen rechten Antisemitismus und einen durch Einwanderung importierten Antisemitismus. Dass Judenhass auch in linken Kreisen vorkommt, zeigte sich aktuell bei Reaktionen auf das Hamas-Massaker in Israel. Viele besorgte Menschen fragen sich, wie das geschehen …
Wie Antiimperialismus zu Antisemitismus führt
Die «Zeit» interviewt im Nachgang zum Hamas-Terroranschlag in Südisrael den Politikwissenschaftler Samuel Salzborn, der als Ansprechpartner des Landes Berlin zum Thema Antisemitismus fungiert. In diesem Gespräch geht es auch um die Bedeutung des Antiimperialismus. Die Interviewerin Jana Hensel stellte die Frage, woher die Zurückhaltung der deutschen und europäischen Linken kommt, was die Verurteilung des Terrorangriffs …
Buchtipp: «Die Erwählten», von John McWhorter
Der Schwarze Literaturwissenschaftler John McWhorter hat mit «Die Erwählten» ein fulminantes Buch geschrieben. Der Untertitel lautet: «Wie der neue Antirassismus die Gesellschaft spaltet». John McWhorter ist nicht gegen Antirassismus. Er kritisiert mit starken Argumenten einen neuartigen Antirassismus, der auf Grundsätzen der Identitätspolitik daherkommt und unverkennbar Züge einer Religion trägt. Er zeigt auf, dass diese identitätspolitische …
Die SPD auf dem identitätspolitischen Holzweg
Der SPD-Politiker Christian Ude war während 21 Jahren Oberbürgermeister von München. In einem Interview mit der «Zeit» äussert er sich kritisch zum Kurs seiner Partei. Gefragt, in welcher Verfassung sich die SPD befinde, antwortet Christian Ude: «Es ist grotesk, wie klein die SPD-Fraktion ist, aber gleichzeitig so gespalten, neuerdings auch die Landesgruppe im Bundestag. Ich …
Buchtipp: «Identitätspolitik» von Bernd Stegemann
Bernd Stegemann wirft in seinem Buch einen Blick auf Kernpunkte der Identitätspolitik wie Opferkult, Cancel Culture, Critical Race Theory oder Wokeness. Und er befasst sich dabei auch mit der Zukunft des Universalismus, der von identitätspolitischen Ideologien angegriffen wird. Das Buch bietet einen lesenswerten und nachvollziehbaren Einblick in diese Auseinandersetzungen. Der Verlag schreibt zum Buch von …
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Identitätspolitik unterminiert Demokratie und Rechtsstaat
Identitätspolitik wurzelt in postmodernen Theorien, vor allem in den Werken von Michel Foucault und Judith Butler. Danach sind Wissen und Wahrheit sozial konstruiert und mittels politischer, ökonomischer und medialer Macht konstruiert. Argumente verlieren dadurch ihre Bedeutung. Dass Fakten unabhängig von sozialen Konstruktionen existieren können, wird fundamental in Frage gestellt. Das allein schon macht es schwer, in …
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Identitätspolitik liegt falsch: Die Biologie kennt zwei Geschlechter, nicht mehr
Aus identitätspolitisch geprägten Bereichen der Sozialwissenschaften hört man in letzter Zeit immer wieder Aussagen wie: «Die Biologie geht schon lange von mehr als zwei Geschlechtern aus». Diese Aussage ist falsch. Es handelt sich bei solchen Aussagen eher um sozialwissenschaftliche Vorstellungen von Biologie. Der wissenschaftliche Konsens in der Biologie geht von zwei Geschlechtern aus., die aber …
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Was Identitätspolitik mit Religion verbindet
Identitätspolitik scheint auf den ersten Blick nichts mit Religion zu tun zu haben. Aber stimmt das wirklich? Identitätspolitik zeigt sich heute vor allem im Streit um das «Gendern» oder in Diskussionen rund um Begriffe wie «Transaktivismus», «Antirassismus» oder «Kulturelle Aneignung» Identitätspolitik geht aber weit darüber hinaus und hat ihre Wurzeln in postmodernen Theorien, die in …