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Was ist Trumpismus? – Antworten von US-Ökonom Bachmann

27. August 2025

Der Begriff «Trumpismus» bezieht sich auf politische Ideologien, Strategien und auf den Führungsstil, die mit Donald Trump, dem 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten, assoziiert werden. Der Begriff umfasst eine Vielzahl von Aspekten, darunter Populismus, Nationalismus, eine aggressive Rhetorik und die exzessive Nutzung sozialer Medien.

Der Trumpismus sei keine monolithische Bewegung, sagt der US-Ökonom Rudi Bachmann im Interview mit «Zeit online». Er sei eine heterogene Bewegung, die nur durch einige wenige Klammern zusammengehalten werde:

► Absolute Treue zur Führungsfigur Donald Trump.

► Illiberalismus: Die Leute um Donald Trump – seien es Stephen Miller, Steve Bannon oder J.D. Vance – eint die Verachtung für die demokratisch-republikanische Grundordnung, die die Vereinigten Staaten in den letzten 250 Jahren geprägt hat.

► Idiokratie: Im Umfeld von Donald Trump gebe es Figuren, die einfach nicht viel Ahnung haben von dem, was sie tun, sagt Bachmann: «Ich würde dazu etwa Howard Lutnick zählen, den Handelsminister, auf den auch zutrifft, was Elon Musk über Trumps Handelsberater Peter Navarro gesagt hat, er sei dumm wie ein Sack Backsteine.» (Siehe dazu auch: Idiokratie ersetzt Demokratie?

► Kleptokratie: Das Streben nach Bereicherung und Einfluss ist ein wichtiges Element im „Trumpismus“.

Wie geht es weiter mit dem Trumpismus?

Im Hinblick auf die Zukunft des Trumpismus sieht Rudi Bachmann eine Reihe von Unsicherheiten:

«Wir wissen zum Beispiel nicht, ob der Trumpismus ohne Trump, der ja nicht ewig leben wird, funktionieren wird.»

Dann skizziert der Ökonom ein optimistisches und ein pessimistisches Szenario:

«Mein optimistisches Szenario wäre, dass die Kongresswahlen im kommenden Jahr schlecht für ihn ausfallen und bei der nächsten Präsidentschaftswahl die Demokraten an die Macht kommen, die dann einige der Fehlentscheidungen von Donald Trump wieder zurücknehmen. Aber die Grenzen wurden unter Trump so weit verschoben, dass ein Rückfall in den Populismus jederzeit möglich ist. Die Demokratie und die republikanische Grundordnung in den Vereinigten Staaten werden deshalb für viele Jahre oder Jahrzehnte gefährdet sein.»

Als negatives Szenario sieht Bachmann die Verwandlung der USA in eine Autokratie nach dem Vorbild Ungarns. Er schliesst aber auch die Errichtung einer totalitären Diktatur nicht komplett aus.

Quelle:

„Wir haben es mit einem autoritären Regime zu tun“ (Zeit online)

Ohne Paywall hier.

Ergänzend zum Thema «Trumpismus»:

Anne Applebaum über Trumps Hang zur Kleptokratie

Agitator, der – als Feind der Demokratie

Populismus schadet der Demokratie – wie macht er das?

Donald Trump – der kriminelle Demagoge im Weissen Haus

Die USA sind auch geprägt durch einen Hang zur Plutokratie und Donald Trump hat die Entwicklung in diese Richtung massiv beschleunigt: Plutokratie als Totengräber der Demokratie

Scheindemokratien – ihre typischen Merkmale

Kategorie: USA / Trump Stichworte: Agitator, Anne Applebaum, Autokratie, Demokratie, Demokratien, Diktatur, Donald TZrump, Ideologien, Idiokratie, Illiberalismus, J.D. Vance, Kleptokratie, Nationalismus, Peter Navarro, Plutokratie, Populismus, Scheindemokratien, Steve Bannon, Trump, Trumpismus, Ungarn, USA, Vance, Vereinigte Staaten

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